Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e. V. (KEB) ein Eltern-Kind-Gruppen-Projekt an. Derzeit gibt es über 100 Eltern-Kind-Gruppen im Bistum, die mit dem Frauenbund kooperieren.
Die Zielsetzung und Geschichte der Eltern-Kind-Arbeit
Eltern-Kind-Arbeit hat im Katholischen Deutschen Frauenbund eine lange Tradition. Bereits 1959 begann der Landesverband mit der Ausbildung von Leiterinnen von Mütterkreisen, den Vorläuferinnen der heutigen Eltern-Kind-Gruppen.
Im Diözesanverband Regensburg startete der erste Ausbildungskurs für EKG-Leiterinnen im Jahr 1987. Die Eltern-Kind-Gruppen „verstehen sich als Antwort auf die Situation junger Frauen in der heutigen Zeit“ heißt es in einer Projektbeschreibung aus damaliger Zeit. Mit dem Angebot wollte man jungen Müttern Kontaktmöglichkeiten zum Erfahrungsaustausch schaffen, ihnen einen Raum bieten, in dem sie als Frau und nicht nur als Mutter und Hausfrau gesehen werden, ihnen Wissen und Sicherheit vermitteln, in einer Zeit, in der junge Mütter bereits durch unterschiedliche Werte und Normen in der Gesellschaft und einer ständigen Informationsflut verunsichert waren und man wollte den Frauen schöne Erlebnisse fernab des Alltagstrotts ermöglichen. Ziele, die bis heute aktuell und wichtig sind und die Eltern-Kind-Arbeit im Frauenbund prägen.
Die Zielsetzung verdeutlicht, dass neben der Förderung der Kinder vor allem die Unterstützung und Begleitung der Eltern im Mittelpunkt steht. Denn bei dem Eltern-Kind-Gruppen-Projekt handelt es sich um ein Angebot der Erwachsenenbildung, welches durch den Freistaat Bayern nach dem Erwachsenenbildungsförderungsgesetz gefördert wird.